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| Format | Book Whole |
|---|---|
| Author, Monographic | Pilger, Adolf, 1872-1955 |
| Title, Monographic | Die Stube des Vertrauens; und andere Geschichten aus Deutsch-Amerika |
| Place of Publication | Chicago, Ill. |
| Publisher | Wartburg Publishing House |
| Date of Publication | 1929 |
| Extent of Work | 236 pages ; 20 cm |
| OCLC | 50564681 |
| Contents | Die Stube des Vertrauens ("In A., einer stark deutschen Stadt im Staate Wisconsin, gibt es eine weitverzweigte Familie names Frühbrot, die von vier Brüdern herstammt. . . . Es sollte nur der Name Friedrich Wilhelm erklärt werden, der heute seltsam und altmodisch klingt, wo die Deutschamerikaner, auch wenn sie Schulze heissen, ihre Kinder am liebsten Percy Montmorency oder Audrey Patricia nennen.") Die Rache ("Anders wurde es durch den Krieg und vor allem durch ein furchtbares Ereignis, das er im Kriege hatte. Dekkert hatte, bevor er nach Amerika kam, in Deutschland gedient, und wie die meisten alten deutschen Soldaten, hielt er die Erinnerung an seine Dienstzeit allezeit in Ehren. Der Krieg erregte ihn stark. Als er ausbrach, war er grade amerikanischer Bürger geworden, hatte sich verheiratet und sich von dem von Deutschland mitbrachten Gelde und mit dem, was er als Knecht erspart hatte, eine Farm gekauft; war allerdings stark verschuldet, aber trotzdem guter Hoffnung, im Laufe der Zeit die Schulden abstossen zu können. Er dachte erst daran, alles zurückzulassen und zu versuchen, sich durchzuschmuggeln, um dem Vaterlande in seiner Not beizustehen. Aber es ging doch nicht. . . . So blieb er. Aber leidenschaftlich verfolgte er die Ereignisse auf den verschiendene Kriegsschauplätzen.") St. Andreas ("Es war eine typisch deutsch-amerikanische Versammlung, auf die Pastor Tullius schaute. . . . Da waren die Alten und die Jungen, die Alten noch aus Deutschland stammend, verwitterte Gesichter und gerundete Schultern, die treuesten Stützen der Gemeinde, die sie zumteil hatten gründen helfen, meist mit starker Abneigung gegen 'englisches' Wesen und englischen Sprache; die Jüngeren mit ihren bartlosen Gesichtern, die sich kaum noch unterschieden von ihren Mitbürgern angelsächsischen Blutes, sich in Arbeit und Geschäftsleben ausschliesslich der englischen Sprache bedienten, und aus deren Reihen sich mehr und mehr die Forderung englischer Predigt hören liess.") Das grösste Gebot ("Dann war er zu seinem Sohne Karl gezogen. Der hatte ein geräumiges Haus und keine Kinder -- auch so was Neumodisches, was ihm in der Seele zuwider war. Aber freilich, still und ruhig ging es dort her, und Genevieve, die Schwiegertochter -- er ärgerte sich über ihren Namen, den er 'Schennefief' aussprach -- war ein tüchtige Hausfrau. . . . Mylius, der Schwiegersohn, war allerdings ein Lateinischer, der in Deutschland Schiffburch erlitten hatte, aber er hatte sich in Amerika gut herausgemausert und war ein tüchtiger Wirt geworden. Freilich, er hatte auch seine Nücken; es klebte ihm von früher her so allerhand an, was ihn insgeheim verdross. So bestand er darauf, dass im Hause nur hochdeutsch gesprochen wurde, und er sagte sogar 'Sie' zu ihm, wenn er ihn auch 'Vater' nannte. Aber es ging; ja, es ging.") Der Engel der Gemeinde ("Im mittleren Teil des Staates Wisconsin gibt es eine Gegend, die sich von der Umgebung durch sandigen Boden und noch verhältnismässig dichten Waldbestand auszeichnet. . . . Der Menschenschlag in dieser Gegend ist zähdeutsch. Vor Jahrzehnten kamen sie ins Land: aus der Neumark, Hinterpommern und Posen, arbeitgewohnte, fleissige, sparsame Leute, die guten Mutes die Härten und Beschwerden des Pionierlebens ertrugen und dem Walde einen Acker nach dem andern abrangen, bis sie zusammenhängende Stücke hatten, die sie nach Zwanzigen und Vierzigen rechnen konnten; bis die ersten Hütten und Blockhäuser stattlichen Häusern weichen mussten, und in den letzten Zeiten kaum mehr eine Farm war, die nicht auch ihren Kraftwagen hatte. . . . Einige Augenblicke ruhten Gundlachs Augen auf einer kleinen Photographie des deutschen Kaisers, die auf dem oberen Brett des etwas unzulänglich erscheinenden Klappschreibtischen stand. 'Es ist wohl jetzt nicht mehr Mode, das Bild zu haben,' sagte Wykrad. Es klang nicht entschuldigend, sondern höhnisch, reizend.") Der Sinn des Lebens ("In Barnesville, einer hübschen kleinen Stadt in Wisconsin, bildete die Familie Winsloe die Verbindung zwischen dem deutschen Teile der Bevölkerung und der englischen Gesellschaft des Ortes. Für eine solche Stellung schien sie wie vorherbestimmt zu sein durch ihren Namen, der wohl eigentlich englisch ist, aber auch in Deutschland gefunden wird. Ihrer Herkunft nach -- beide Eltern waren noch aus Deutschland gekommen -- ihrer Sprache und ganzen Art nach gehörte die Familie Winsloe zu den Deutschen, ihrem Verkehr nach zu der englischen Gesellschaft, der sie an Bildung und Vermögen gleichstand, wenn nicht sie übertraf.") |
| MKI Annotation | Additional information on: Rev. Adolf Pilger |
| Donated by | Charles Wallman, 1991. |
| Call Number | PIA IL |
| MKI Terms | Fiction, German American/ Fiction, religious |