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FormatBook Whole
Author, MonographicBrandau, Hermann
Title, MonographicDer deutsch-amerikanische Patriot. Sammlung von Skizzen und Gedichten. Das deutsche Heimweh. Ein amerikanisches Lebensbild. Drei moderne Geschichten
Place of PublicationChicago
PublisherCarl Schurz Verlag
Date of Publication1932
Extent of Work190 pp.
ContentsPartial contents: Sammelruf (poem) “. . . Nun auf, ihr Buerger deutschen Bluts! . . . Es gilt der Menschheit hoechste Gueter / Ein besseres Amerika” --- Das deutsche Lied in Amerika (poem) “Das Gedicht ist von Gustav J. Schneider fuer Maennerchor vertont und bei Wm. A. Kaun Music ECo., Milwaukee, erschienen.” --- Steuben (poem) --- Dr. Hermann Gerhard (poem) “Dr. Hermann Gerhard, obwohl schwerkrank, war einer der unerschrockendsten Kaempfer fuer Amerika’s Neutralitaet und gegen die Waffenausfuhr und gruendete noch waehrend des Weltkrieges mit Gleichgesinnten den Deutsch-Amerikanischen Buergerbund, der sich zu einer kraftvollen Organisation entwickelt hat.” --- Deutscher Tag (poem) “Gleich nach dem Weltkriege gab Hermann Brandau im Deutsch-Amerikanischen Buergerbunde die erste Anregung zur Abhaltung des ‘Deutschen Tages’ und hat diesen mit einer kleinen Gruppe gleichgesinnter, opferfreudiger Deutsch-Amerikaner. Ernst Kruetgen, Ernst Brosius, Dr. Otto L. Schmidt, Hermann Wollenberger, Heinrich Heine, Arthur Lorenz, Henry Schoellkopf, Ferdinand Walther und Anderen die ersten zwei Jahre finanziert, wonach der Tag zu einer alljaehrilichen gewaltigen Feier in Chicago geworden ist.” --- Der neue Buerger (essay) --- Senator Robert La Folette als Praesident (poem) “N.B. Der Dichter taufte seinen juengsten Sohn Robert in Verehrung des grossen Volkstribun.” --- Boycott (poem) “Verfasst gelegentlich der vom Dichter angeregten, riesigen Protest-Versammlung gegen die ‘Schwarze Schmach.’” --- Die Wacht in Amerika (poem) --- Ferdinand Walther (poem) “Ferdinand Walther war als Siebzigjaehrige Praesident des Deutsch-Amerikanischen Hilfswerk fuer die alte Heimat in Chicago, das grosse Geldmittel und sonstige Liebesgaben aufbrachte und diese hauptsaechlich Waisenhaeusern in Deutschland und Oesterreich ueberwies. Der Dichter war der Sekretaer der Organisation.” --- Das deutsche Theater in Chicago. Ein Prolog waehrend der Kriegszeit (poem) “N. B. Nachdem Hermann Brandau waehrend des Weltkrieges durch betraechtliche Geldmittel das deutsche Theater vor dem Zusammenbruch bewahrt hatte, wurde ihm die Direktion aufgehalft, die ihm bedeutenden Verlust brachte, als er die Saison mit kuenstlerischem Erfolge durchhielt.” --- Der Treue Gold. Zum 50jaehrigen Jubilaeum des Deutschen Krieger-Vereins von Chicago (poem) --- Dem neuen Deutsch-amerikanischen Nationalbund (poem) --- Eine Frau ohne Heimat (story) “’Mutti’ Schulze . . . war eine ‘Gold Star’ Mutter. . . . Den goldenen Stern hat man aber nic in ihren Fenstern haengen gesehen. Ebensowenig nahm sie an den Versammlungen und den Paraden der Muetter, die ihre Soehne im Kriege verloren haben, teil. Es war ihr zuwider, ihren Schmerz oeffentlich zur Schau zu tragen. Das Andenken ihres gefallenen Sohnes war ein heiliger Schrein in ihrem Herzen, zu dem Niemand Zutritt hatte. . . . ‘Mutti’ Schulze war in Deutschland geboren, war 30 Jahren mit ihrem Gatten nach den Vereinigten Staaten ausgewandert, wo sie immer loyale und geachtete, und in dem letzten Jahrzehnt infolge ihres durch des Mannes Intelligenz, Fleiss und Sparsamkeit erworbenen Vermoegens, angesehene Buerger waren. Als der Weltkrieg ausbrach, waren natuerlich ihre Sympathien ganz auf Seiten des alten Vaterlandes, und Vater Schulze bekaempfte unermuedlich in Wort und Schrift die mit Macht einsetzende und mit den verwerflichsten Mitteln arbeitende anti-deutsche Propaganda.” --- Das deutsche Heimweh. Deutsch-Amerikanisches Lebensbild in 3 Aufzuegen (play) “Pa” Krause is “ein reicher Farmer und Veteran aus dem Buergerkriege” and the play takes place “am Abend des 4. Juli 1916.” --- Letzte Liebe. Eine kurze amerikanische Geschichte (story) “In einem dieser Landhaeuser . . . wohnte Julius Blechschmidt mit seiner Familie. Er war Tischler von Beruf, ohne selbst ein Geschaeft zu haben, hatte immer gutbezahlte Anstellung gehabt und dabei ein nettes Suemmchen erspart, sodass er jetzt, da er in die Jahre gekommen und Bescheftigung schwere zu finden war, das Leben leichter nahm und nur gelegentlich arbeitete. Nicht zum wenigsten hatte er diese finanzielle Unabhaengigkeit seiner energischen und tatkraeftigen Frau zu verdanken, die ihn immer im richtigen Geleise gehalten hatte.”
AbstractFrom the Vorwort: "Es folgten aus seiner Feder eine lange Reihe tiefempfundener und meist formvollendeter Lieder und Skizzen, die von einer, uns damals schwerverstaendlichen Doppelliebe zur alten und zur neuen Heimat getragen waren. Unsere Soldaten im Felde sangen seine ueberaus humorvolle Parodie, 'Als John Bull zu frech geworden.' An allen Veranstaltungen zum Wohle des alten Vaterlandes schien Brandau mit an der Spitze zu sein und mit Verwunderung und Freude vernahme wir, dass in den Tagen der schlimmsten Anfeindungen des Deutschtums in Chicago das Deutsche Theater aufrecht erhalten wurde, dank Brandau's Opferwilligkeit. Sein Gedicht 'Helf den deutschen Kindern' ist wohl eines der ergreifendsten, das je geschrieben wurde, und sein 'Das deutsche Heimweh,' das mit ganz ausserordentlichem Erfolge bei Publikum und Presse in allen groesseren Staedten der amerikanischen Mittelstaaten aufgefuehrt wurde, ist mehr als ein patriotisches Gelegenheitsstueck. Es hat den Bindestrichler in seinem innersten, lauteren Kerne erfasst und verherrlicht und wird, solange es Deutsch-Amerikaner gibt, mit Genuss und Nutzen gelesen werden. . . . Wir sind hier doch wahrlich nicht reich an echten deutsch-amerikanischen Dichtern, und an Dramatikern von Belang fehlt es uns ganz. Moegen diese Buecher die Aufnahme finden, die sie verdienen und dem Dichter den Weg zu weiterem, ungehindertem Schaffen ebnen!"
NotesCarl Schurz Verlag, 1464 Milwaukee Avenue, Chicago.

Purchased with Library Collections Enhancement Initiative funds provided by the University of Wisconsin–Madison Office of the Vice Chancellor for Research and Graduate Education with support from the Wisconsin Alumni Research Foundation.
MKI AnnotationEx Libris: Le Roy A. Leverence. --- Inscribed: In Memoriam to my Dad, Poet-Laureate of the German-Americans. To his old friends, the Leverences. R. Brandau. --- Information on Hermann Brandau
Call NumberPIA IL
MKI TermsPoetry, German-American/ Theater & Drama/ World War, 1914-1918