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FormatBook Whole
Author, MonographicSchmidt, W.
Title, MonographicDie goldene Quelle : eine christliche Erzaehlung
Place of Publication[Columbus, Ohio]
Publisher[Lutheran Book Concern]
Date of Publication1909
Extent of Work130 pages ; 20 cm
OCLC854029913
ContentsDie Landsucher -- Die Heimstätte -- In der Gemeinde -- Unter dem Kreuz -- Unter den Kindern -- Versiegt.
AbstractThe story begins in 1882 with a crowd filling Union Depot train station in St. Paul, Minnesota: ". . . Es waren Landsucher, Heimatsucher, wie man hier sehr passend sagt. Zum Teil waren es Arbeiter der Grossstadt, die selbstaendig werden wollten. Zum groessten Teil aber waren es Farmer und Farmersoehne, die von nah und fern zusammengestroemt waren, um eine neue Heimat zu suchen auf dem billigen, fruchtbaren Prairie-Boden des Nord-Westens. Der grosse, ununterbrochene Zug nach dem Westen dauert in Nordamerika nun schon an die 300 Jahre und ist heute staerker als je zuvor. Der Yankee, der durchweg Raubbau treibt, war aus eben dem Grunde von jeher ein Wandervogel. Aber auch dem Deutsch-Amerikaner, der doch durch seine fleissige, gruendliche Arbeit oft reich geworden ist auf einem vom Yankee abgewirtschafteten Boden, liegt das Wanderfieber vielfach in den Knochen. . . . Jetzt kam noch ein neuer Trupp im Eilschritt in den Bahnhof. Es waren ein Dutzend meistens junge starke Maenner, von einem Landagenten gefuehrt. Nach einem schnellen Blick auf die grosse Bahnhofsuhr rief derselbe aus: “Ich wusste, dass meine Uhr genau geht; wir haben noch 20 Minuten Zeit.” Man haette nicht erst diese deutschen Worte zu hoeren brauchen, um zu wissen, dass man Deutsche vor sich habe. ‘Nimmer verkaufst du dein deutsches Gesicht,’ heisst es mit recht von dem ‘Stoffel,’ der sich hierzulande seiner Muttersprache schaemt. Auch das laute Reden der Deutschen faellt dem durchweg auf Reisen oder im sonstigen Verkehr leise redenden geborenen Amerikaner auf. Unsere Landsucher hatten sich an diesem Abend aber auch schon gruendlich fuer die bevorstehende Reise ‘gestaerkt,’ wie man an den roten Gesichtern und den ueberlauten Reden merken konnte. Der Agent hatte tuechtig traktiert. Dennoch rief ein grosser schoener Mann mit dunklem Haar und Bart und gutmuetigen Zuegen auf die Worte des Agenten im schoensten mecklenburger Dilaekt: 'Jungs, denn drinken wie noch en Glas!'"
NotesIllustrated cover. On cover "Von Wm. Schmidt. Lutheran Book Concern, Columbus, Ohio." On title page "Von Prof. W. Schmidt."
MKI AnnotationGerman-American author. William Schmidt (July 26, 1855 - May 31, 1931) born in Hermannsburg, Hannover, Germany; emigrated to America in 1871; educated at Capital University, Columbus, Ohio; Pastor at Hopewell Township., Mercer Co., Ohio, 1878-81; Pomeroy, Ohio, 1881-86. Prof. hist. Luther Seminary, Afton and St. Paul, Minnesota, 1886-1927 --Christian Cyclopedia [http://cyclopedia.lcms.org/display.asp?t1=S&word=SCHMIDT.WILLIAM4]
Donated bySheboygan County Historical Research Center.
Call NumberPIA OH
MKI TermsFiction, religious/ Fiction, German-American